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Hänsel und Gretel verlaufen sich im Theater

Wo verlaufen sich Hänsel und Gretel? »Genau!«, nämlich im Deutschen Nationaltheater in Weimar. Das Märchen von »Hänsel und Gretel« ist den meisten von uns bekannt. Was wir vielleicht noch nicht wussten, dass die erste Aufführung, die sogenannte Uraufführung vor 125 Jahren am 23. Dezember 1893 in Weimar statt fand. In der Oper von Engelbert Humperdnick wurde das Märchen auf die Bühne gebracht.

Seitdem wird das Stück immer wieder neu inszeniert. Von der Idee bis zur Premiere dauer es ca. 1 Jahr. Zuerst treffen sich der/die Regressor*in, der/die Kostümbildner*innen und der/die Bühnenbildner um ihre Vorstellungen zu Papier zu bringen, dass nennt man auch »figurieren«. Schauspieler*innen proben ungefähr 6 Monate bis das Stück dem Publikum vorgespielt wird und Hänsel wird dieses Jahr von einer Frau gespielt. Vielleicht verwundert euch das? Ein ausgewachsener Mann hat eine tiefere Stimme, als eine Frau. Sie kann damit den jungen Hänsel besser auf der Bühne verkörpern. Wenn es einen weiblichen Hänsel gibt, kann es dann auch eine männliche Hexe geben? »Klar!«, lautete die Antwort. Und diese wird sehr gruselig sein. Sie trägt eine Perücke aus den Zöpfen der Mädchen, die sie schon in Gefangenschaft nahm und dazu  singt sie: »Grätelchen, du wirst ein Brätelchen!«.

Mehr wollen wir euch erstmal nicht verraten, kommt einfach ins DNT und seht selbst. Die Premiere zu »Hänsel und Gretel« findet am 24. November 2018 statt und kann ab dem 6. Lebensjahr besucht werden. Die Studiobühne war bis zum letzten Platz zur Kinderunivorlesung ausgebucht.

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Fotos: Tamara Knapp
Fotos: Tamara Knapp

Was haben R2-D2, Wall-E und Optimus Prime gemeinsam?

»Hallo Roboter!« | So der Titel der Auftaktveranstaltung der Kinderuniversität ins Wintersemester 2018. Spannende Fakten, viele Fragen und ein Professor, der versteht, das Publikum zu unterhalten. 144 Kinder und 44 Gäste, ein Rekord!

Aber der Reihe nach: Wusstet Ihr schon, dass 99% aller Roboter Industrieroboter sind? Oder dass das Wort Roboter aus dem Tschechischen stammt? Dort heißt es Robota und wurde 1920/1921 erfunden. Roboter sind über 100 Jahre alt und wurden zuerst auf der Bühne im Theater künstlerisch dargestellt. Früher waren sie noch Science Fiction. »Daraus können wir lernen, dass die Wissenschaft in der Zukunft sich am Roboter zeigt«, so der Roboterexperte Prof. Dr. Jan Willmann von der Bauhaus-Uni. Er begleitete das Publikum durch die Geschichte der Roboter. Von Comics in Japan, über den Film »Wall-E« zu »Inspector Gadget« und »Knight Rider«, wurde  dem Publikum nichts vorenthalten.

Nachdem bekannt wurde, dass es auch für Roboter Gesetze gibt, stellte ein Junge diese Frage: »Steht es nicht im Widerspruch, dass Roboter nicht gegen den Menschen verwendet werden dürfen und dies in der Realität doch passiert?«  Ja, es steht im Widerspruch. Unter den Robotern gibt es »liebe, gute« und »böse, schlechte«. Aber es ist doch der Mensch, wir sind es, die die Maschinen einsetzen und deren Zweck bestimmen, nicht wahr?!

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Fotos: Tamara Knapp
Fotos: Tamara Knapp

Eintauchen in die Welt der YouTuber

Wie immer mittwochs, diesmal am 25. April, besuchten wir als Patenklasse die 2. Vorlesung des Sommersemesters. Der Medienpädagoge Silvio Müller gestaltete die Vorlesung zum Thema »Die Welt der YouTuber«  und ging in seinem Vortrag auf viele interessante Fragen ein, z.B.: Darf ich einfach alles filmen und auf Computern hochladen, was ich möchte? Kann ich mit YouTube-Clips sogar etwas für die Schule lernen? Ist YouTuber ein Beruf? Natürlich beantwortete er auch viele Fragen der Zuhörer ausführlich. Wir erfuhren außerdem, wer YouTube gründete, wie Google dazu kam  und wie sich einiges entwickelt hat. Herr Müller ging außerdem auf viele rechtliche Fragen ein. Am Ende der Vorlesung zeigte Herr Müller noch ein paar kurze Videos, die uns die vielen Informationen noch einmal deutlicher machten.
Wir danken Herrn Müller für seine spannende Vorlesung. Vielleicht habt ihr auch mal Lust, dabei zu sein.
 
Anni Lehman, Felicitas Pilz, Klasse 6a