2007 / 2008

Mi 07.11.2007 | 16:00 – 17:00 Uhr
1. „Bilder einer Ausstellung“ oder „Können Bilder klingen?“

HfM Weimar | Saal Am Palais | Am Palais 4

Ein Klavier bietet viele Möglichkeiten und Klangfarben; aber eben nicht alle. Ein Orchester kann sogar ein Klavier als ein Orchesterinstrument einschließen und hat alle erdenklichen Klangfarben und Effekte. Aber die Monster-Größe des Orchesters raubt ihm einen großen Teil der Bewegungsfreiheit. Mit einem Klaviertrio läßt sich die Klangfarbe eines Orchesters erzeugen, zugleich bleibt aber das Klavier so beweglich und launisch wie ein Solist. – Eine ideale Besetzung für das sehr farbenreiche und sehr launenhafte Werk „Bilder einer Ausstellung“.

Prof. Grigory Gruzman / Irina Grünwald / Sonja Lena Schmid

Mi 21.11.2007 | 16:00 – 17:00 Uhr
2. Warum stürzt eine Brücke nicht ein?

Bauhaus-Universität | Hörsaal A | Marienstr. 13C

  • Sind alle Brücken gleich und wofür braucht man sie überhaupt?
  • Warum gibt es Brücken aus Holz und andere aus Stahl oder Beton?
  • Manche Brücken schwingen, wenn man darüber läuft; heißt das, die Brücke könnte einstürzen?
  • Wie kann ich eine Brücke bauen?

Prof. Dr.-Ing. habil. Carsten Könke, Bauhaus-Universität Weimar
Zum Portrait

Mi 05.12.2007 | 16:00 – 17:00 Uhr
3. Kanonische Veränderungen über „Vom Himmel hoch“

Saal Am Palais | Am Palais 4

Prof. Martin Lücker, Organist der Frankfurter St. Katharinenkirche und Vizepräsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a. M., wird Johann Sebastian Bachs „Canonische Veränderungen über das Weihnachtslied 'Vom Himmel hoch'“ vorstellen. Durch Singen der Liedmelodie und Ausprobieren der Möglichkeiten, wie man sie im Kanon klingen lassen kann, werden die Kinder die kontrapunktischen Wunder dieses komplexen Bachschen Spätwerkes entdecken und erfahren können; außerdem sollen sie auch die klanglichen Wunder der Orgel ausprobieren können.

Prof. Martin Lücker

Mi 16.01.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
4. Old School, New School, No School – Worin unterscheiden sich die Hip-Hop-Schulen?

Großer Saal | Musikgymnasium Schloss Belvedere

Hip-Hop besteht aus verschiedenen Teilkulturen: Rap, DJing, Breakdance, Graffiti. Diese über 25 Jahre alte Jugendkultur verbindet wie keine andere Wort, Musik, Tanz und Bild. Ausgehend von der afroamerikanischen Straßen- und Subkultur wird bis heute besonders die Hip-Hop Musik in den Massenmedien gewinnbringend verbreitet. Die Rap-Musik ist der Teil des Hip-Hop, der sich aus der Kunst des DJing und dem rhythmischen Sprechgesang entwickelt hat. Musik und Bewegung des Hip-Hop bieten eine Fülle rhythmischer Konzepte und Stile der populären Musik, die in der Kinderuniversität von Studierenden der Elementaren Musikpädagogik sowie von Prof. Marianne Steffen-Wittek und Prof. Dr. Eckart Lange durchleuchtet werden. Dabei könnt Ihr selbst die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Hip-Hop-Schulen entdecken.

Prof. Marianne Steffen-Wittek / Prof. Dr. Eckart Lange

Mi 30.01.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
5. Warum hat das Krankenhaus Räder?

Sophien- und Hufeland-Klinikum | Cafeteria | Henry-van-de-Velde-Str. 2

  • Wo sind die Räder vom Krankenhaus?
  • Wer fährt denn mit dem Krankenhaus?
  • Brauche ich etwa Räder, wenn ich krank bin?
  • Was Kranksein mit Bewegung zu tun hat und was im Krankenhaus alles ins Rollen gebracht wird.

Burkhardt Leis

Mi 06.02.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
6. Wozu braucht das Orchester einen Dirigenten?

Großer Saal | Musikgymnasium Schloss Belvedere

In einer öffentlichen Probe werden wir sowohl Werke, die das Orchester des Musikgymnasiums Schloss Belvedere bereits kennt, als auch ihm unbekannte erarbeiten. Dabei soll anhand von Beispielen, auch unter Mitwirkung von einzelnen Zuhörern, auf die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Dirigent und Orchester hingewiesen werden. Kann ein Orchester ohne Dirigent spielen? Was muss der Dirigent alles können? Wie schwer ist tatsächlich das Dirigieren – ist es mehr als nur mehr oder weniger elegant die Arme vor dem Orchester zu schwingen?

Prof. Nicolás Pasquet, Dirigent

Mi 27.02.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
7. Hundertjähriger Kalender, Bauernregeln, Wettervorhersage – haben alle Recht oder keiner?

Reithaus | Saal | Platz der Demokratie 5

  • Wer hat den Hundertjährigen Kalender gemacht?
  • Woher kommen die Bauernregeln?
  • Wie entsteht eine Wettervorhersage?
  • Stimmt es, dass die Wettervorhersage meistens gar nicht stimmt?

Helga Ißermann, Deutscher Wetterdienst

Mi 12.03.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
8. Gullivers Reisen - eine Geschichte in Musik und Bildern

Festsaal Fürstenhaus | Weimar

Der Cellist und Schulmusiker Felix Koch, Lehrbeauftragter der Frankfurter Musikhochschule und Initiator einer Kinderkonzertreihe, bietet die "Gulliver - Suite" von Georg Philipp Telemann als Bildergeschichte in Tönen an. Das Konzept sieht den Einsatz von Violinen und Bilderbüchern vor. Die Kinder werden in vielen Szenen durch Pantomimenspiel in Musik und Bewegung eingebunden.

Felix Koch, Frankfurt

Mi 09.04.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
9. Opernregie erleben!

Studiotheater Belvedere | Weimar, Belvedere

Was macht eigentlich ein Opernregisseur, wo es die Oper doch schon gibt? Und alles aufgeschrieben ist. Alles? Wie können Analyse und praktische Probenarbeit Szenen so bestimmen und verändern, dass sie unterschiedliche Aussagen haben? Kann man Dinge sichtbar machen, die weder im Text noch in der Musik zu finden sind? Hier sollen Kinder Regiearbeit verstehend miterleben.

Prof. Jürgen Tamchina, Frankfurt

Mi 23.04.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
10. Warum brennt eine Kerze?

Bauhaus-Universität Weimar | Hörsaal A | Marienstr. 13C

Kerzen gibt es in vielen Farben und Formen – aber woraus bestehen sie genau und wozu brauchen sie einen Docht? Wie entsteht die besondere Form ihrer Flamme, warum leuchtet sie und was zeigt ihr Schatten? Wir sprechen über die Geheimnisse von Licht und Schatten.

Prof. Michael Beckmann

Mi 21.05.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
11. Wozu braucht man eigentlich Parteien und Politiker, wenn die sich sowieso nur streiten?

Reithaus | Saal | Platz der Demokratie 5

Manchmal trifft man in der Politik auf zwei Brüder, die in der gleichen Familie aufgewachsen sind, aber als Erwachsene verschiedenen Parteien angehören. Hätten die beiden nicht einen besseren Beruf ergreifen können, als sich den ganzen Tag zu streiten? Woran liegt es, dass Parteien verschiedener Meinung sind und wäre es nicht viel besser, wenn sich alle im Bundestag vertragen würden? Oft sind viele Bänke im Sitzungssaal leer - was machen Politiker eigentlich den ganzen Tag?

Ulrich Ballhausen, Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar

Mi 04.06.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
12. Wenn die Flut kommt – Sandburgenbau für Fortgeschrittene

Bauhaus-Universität Weimar | Hörsaal 6 | Coudraystr. 9A

  • Der Boden, auf dem wir stehen.
  • Wo kommt denn der Sand her?
  • Nur Luftschlösser brauchen keine Fundamente.
  • Sand: ein Baustoff der vielen Möglichkeiten.
  • überraschende Experimente für Nachwuchsforscher.

Prof. Tom Schanz