2008 / 2009

Mi 05.11.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
1. Klangexperimente oder: Warum haben wir zwei Ohren?

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar | Saal Am Palais | Am Palais 4

  • Warum können Geräusche oder Klänge uns erschrecken, aber auch beruhigen, aufregen, langweilen, müde machen oder wach halten?
  • Wieso können wir unterscheiden, ob ein Ton in der Nähe oder aus der Ferne erklingt? Wie können wir feststellen, ob ein Klang von links oder rechts kommt?
  • Wir wollen mit einigen Experimenten die unglaublichen Fähigkeiten unseres Gehörs untersuchen und zeigen, wie Komponisten diese Eigenschaften benutzen, um besondere Wirkungen zu erzielen.

Prof. Dr. Helmut Well

Mi 19.11.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
2. Warum ist der Kreis blau, das Quadrat rot und das Dreieck gelb?

Bauhaus-Universität Weimar | Audimax | Steubenstr. 6 (Bibliothek)

  • Wieso gibt es bloß drei Grundformen?
  • Weshalb gibt es nur drei Grundfarben?
  • Und warum sollen Häuser keine spitzen Dächer haben?
  • Was verschiedene Künstler vor 90 Jahren nach Weimar trieb, um am Bauhaus zu lernen, will diese Vorlesung erklären...

Mi 10.12.2008 | 16:00 – 17:00 Uhr
3. Sind alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren?

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar | Festsaal Fürstenhaus | Platz der Demokratie 2/3

  • Was bedeuten „Würde“ und „Menschenrecht“?
  • Warum gibt es Gefängnisse?
  • Gibt es für alle Menschen auf der Welt einen Lehrer und einen Arzt?
  • Warum vergibt die Stadt Weimar einen Menschenrechtspreis?
  • Jeder Mensch hat ein Recht auf ein gutes Leben. Warum dieses Recht aber nicht jeder tatsächlich hat, und was man dafür tun kann, ist das Thema dieses Tages.
  • Ein Gast aus dem Ausland, der sich besonders um die Menschenrechte kümmert, wird unter uns sein.

Dr. Christoph Victor

Mi 14.01.2009 | 16:00 – 17:00 Uhr
4. Wie wird aus einem Song eine CD?

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar | Festsaal Fürstenhaus | Platz der Demokratie 2/3

  • Mehrspur-Aufnahme? 
  • Schnitt? Mischung? Mastering? 
  • Welche Vorgänge verbergen sich hinter diesen Begriffen? 
  • Und – stimmt es, dass im Studio aus jeder Stimme ein Superstar gemacht werden kann?

Matthias Middelkamp, Tonmeister

Mi 28.01.2009 | 16:00 – 17:00 Uhr
5. Wie wird man eigentlich Profisportler/in?

mon ami Weimar | Saal | Goetheplatz

  • Ab wann ist man eigentlich Profisportler?
  • Was ist der Unterschied zum Freizeitsportler?
  • Kann man mit Sport Geld verdienen und wer bezahlt das? 
  • Wo und wie kann man starten, wenn man Profisportler werden will?
  • Als besonderen Gast können wir uns auf eine/n Profisportler/in aus Thüringen freuen...

Thomas Zirkel

Mi 11.02.2009 | 16:00 – 17:00 Uhr
6. Stimmt es, dass es Chöre gab, bevor es Häuser gab?

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar | Saal Am Palais | Am Palais 4

  • Kann jeder sehr hoch und sehr tief singen?
  • Ist Chorsingen wichtig?
  • Warum macht Chorsingen Freude?
  • Kann ein Chor ein Orchester ersetzen?
  • Braucht ein Chor einen Dirigenten?

Prof. Jürgen Puschbeck

Mi 25.02.2009 | 16:00 – 17:00 Uhr
7. Macht Geld glücklich?

Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar | Reithaus | Platz der Demokratie 5

  • Wer von seinen Eltern viel Taschengeld bekommt, kann sich eine ganze Menge schöner Dinge leisten. Wenn man superreich ist, dann kann man sich fast alles kaufen; sogar eine ganze Stadt oder eine Insel. 
  • Sind reiche Leute deshalb glücklicher als Menschen mit weniger Geld?
  • Können Menschen, die fast nichts haben, überhaupt glücklich sein?
  • Was braucht man eigentlich wirklich, um glücklich zu sein?
  • Und welche Rolle spielt dabei das Geld, und wozu gibt es das überhaupt?

Ulrich Ballhausen, Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar

Mi 11.03.2009 | 16:00 – 17:00 Uhr
8. Woher weiß der Arzt, was ich habe?

Sophien- und Hufeland-Klinikum | Foyer | Henry-van-de-Velde-Str. 2

  • Wie haben die ärzte früher herausgefunden, was den Leuten fehlt? 
  • Muss ich immer zum Arzt, wenn ich krank bin? 
  • Kann Papa mich nicht zu Hause operieren?
  • Woher kommen die Schmerzen, und wozu braucht man eigentlich Fieber?
  • Und dann wird gezaubert – ein modernes Gerät muss herausfinden, was Kinder in einer Kiste versteckt haben.

Dr. Thomas Rusche

Mi 22.04.2009 | 16:00 – 17:00 Uhr
9. Warum wird über die Rechtsextremen so viel geschimpft?

Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar | Reithaus | Platz der Demokratie 5

  • Beinahe alle schimpfen über die Rechtsextremen. 
  • Warum ist das so? Gibt es nicht auch etwas Gutes an ihnen?
  • Woran merke ich, dass einer Rechtsextremist ist?
  • Wie kann ich mit ihm oder ihr reden – oder lieber gar nicht?
  • Diese und viele andere Fragen werden in der Vorlesung behandelt.

Prof. Wolf Wagner

Mi 06.05.2009 | 16:00 – 17:00 Uhr
10. Was machen „Superstars“ den ganzen Tag?

Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar | Saal Am Palais | Am Palais 4

  • Müssen die auch proben und üben wie jeder andere auch?
  • Sind die nett und existiert für die Superstars noch ein Privatleben, oder stehen die den ganzen Tag auf der Bühne und haben keine Zeit mehr für ihre Freunde?
  • Was macht eigentlich ein Vocalcoach? 
  • Wozu braucht man den?

Prof. Jeff Cascaro

Mi 27.05.2009 | 16:00 – 17:00 Uhr
11. Wie kann mein Auge sehen?

Bauhaus-Universität Weimar | Hörsaal A | Marienstr. 13C

  • Schau mir in die Augen – Was siehst du da?
  • Was ist der blinde Fleck?
  • Wie entstehen optische Täuschungen?
  • Wir sehen nicht immer das, was da ist. Wir schauen uns an, wie unser Auge funktioniert und versuchen, unser Sehen zu überlisten.

Prof. Anke Huckauf, Bauhaus-Universität Weimar

Mi 10.06.2009 | 16:00 – 17:00 Uhr
12. Lebten in Ehringsdorf Neandertaler?

Museum für Ur- und Frühgeschichte Weimar | Humboldtstr. 11

  • Kam der Junge aus Ehringsdorf bei der Nashornjagd ums Leben?
  • Woher wissen die Archäologen, wie die Menschen früher aussahen, wie sie sich ernährten und welche Werkzeuge sie benutzten?
  • Konnten die Steinzeitmenschen schon mit dem Feuer umgehen, und welche Behausungen bauten sie sich?
  • Wir folgen im Museum ihren Spuren – originale Funde dürfen in die Hand genommen werden.

Dr. Eva Speitel / Karin Sietz